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SO/check – Ihr persönliches Gesundheitsprofil in Echtzeit

8. Juni 2026 durch
Heilpraktiker Joachim Schneider

Eine ausgewogene Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen bildet die Grundlage für zahlreiche Körperfunktionen. Viele Menschen interessieren sich zunehmend dafür, wie es um ihren individuellen Versorgungsstatus tatsächlich bestellt ist – nicht nur im Krankheitsfall, sondern auch im Rahmen einer bewussten, präventiven Gesundheitsvorsorge.

Genau hier setzt der SO/check an: Als Analyse-Plattform ermöglicht er einen nicht-invasiven Blick auf ausgewählte Versorgungsparameter des Körpers – schnell und in Echtzeit. Dieser Beitrag stellt vor, wie die Methode funktioniert, was gemessen wird und für wen ein solcher Check interessant sein kann.

Hinweis: Der SO/check ist kein medizinisches Diagnosegerät und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Die Auswertungen dienen der allgemeinen Orientierung im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsberatung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere Fachperson.



Mineralstoffe und Spurenelemente sind, wie Vitamine, essenzielle Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muss. Sie sind unter anderem für Gewebe und Skelett von Bedeutung sowie an der Funktion zahlreicher Enzyme und Hormone beteiligt, die grundlegende Körperfunktionen steuern.

Eine unausgewogene Ernährung, Besonderheiten der Verdauung oder ein erhöhter individueller Bedarf können dazu beitragen, dass die Versorgung mit einzelnen Mineralstoffen im Alltag nicht immer optimal ist. Wer sich für den eigenen Versorgungsstatus interessiert, kann diesen im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsberatung näher betrachten lassen.

Mineralstoffe und Spurenelemente – lebenswichtig und oft unterschätzt
Warum eine ergänzende Betrachtung neben dem Blutbild sinnvoll sein kann

Das klassische Blutbild ist ein etabliertes und wichtiges diagnostisches Instrument der Medizin. Ergänzend dazu interessieren sich manche Menschen dafür, wie sich der Versorgungsstatus auf Gewebeebene darstellt – als zusätzliche Perspektive, nicht als Ersatz.

Der Hintergrund: Der Körper reguliert den Mineralstoffspiegel im Blut über verschiedene Mechanismen, unter anderem durch den Rückgriff auf Gewebespeicher. Der SO/check setzt an dieser Gewebeebene an und misst den Versorgungsstatus dort, wo viele Mineralstoffe ihre Funktion erfüllen.

Wie der SO/check funktioniert – Spektralphotometrie als Analysemethode

Die technische Grundlage des SO/check bildet die Spektralphotometrie – eine Methode, die seit den 1930er-Jahren wissenschaftlich etabliert ist. Das zugrunde liegende Prinzip basiert auf dem Lambert-Beer'schen Gesetz: Jede chemische Komponente absorbiert, emittiert oder reflektiert Licht in einem charakteristischen Wellenlängenbereich. Je höher die Konzentration einer Substanz, desto stärker ist ihre Lichtabsorption.

Beim OLIGO/check erfolgt die Messung mit einem Handgerät an vier Punkten der Handfläche. Die ermittelten Werte werden anschließend anhand von fünf individuellen Parametern eingeordnet: Körpergröße, Körpergewicht, Geschlecht, Alter und Blutgruppe. Die verwendeten Referenzwerte basieren auf einer breiten Datengrundlage von mehr als 350.000 Messungen bei symptomlosen Menschen.

Die zwei Module des SO/check im Überblick

OLIGO/check

Bestimmung von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, toxischen Metallen und oxidativem Stress mittels Spektralphotometrie. Nicht-invasiv, schmerzfrei und in Echtzeit. Das Ergebnis zeigt an, welche gemessenen Werte im Referenzbereich liegen und wo aus Sicht der Analyse Beobachtungsbedarf bestehen könnte.

CARDI/check

Erfassung ausgewählter Herz-Kreislauf-Parameter mit einem Pulsoximeter in wenigen Minuten. Gemessen werden unter anderem Arterienflexibilität, Herzkohärenz und Pulsindex – Werte, die im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung Hinweise auf Stresszustand und die Aktivität des autonomen Nervensystems liefern können.

 

Toxische Metalle – ein Aspekt der ganzheitlichen Betrachtung

Neben der Versorgung mit essenziellen Nährstoffen ist die mögliche Belastung durch toxische Metalle ein Thema, das in der ganzheitlichen Gesundheitsberatung zunehmend Beachtung findet. Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Aluminium können sich im Laufe des Lebens im Gewebe anreichern – etwa durch Umwelteinflüsse, Ernährung, Dentalwerkstoffe oder berufliche Exposition.

Der SO/check erfasst die Belastung durch 15 toxische Metalle – von Aluminium und Quecksilber bis hin zu selteneren Elementen wie Gadolinium und Thorium – und liefert damit einen Überblick über die gemessene Gesamtbelastung im untersuchten Gewebe.

 


Einordnung im Kontext der ganzheitlichen Gesundheitsberatung

Ein häufiger Ansatz in der ganzheitlichen Betrachtung ist es, einzelne Parameter nicht isoliert, sondern im Zusammenhang zu bewerten. Energieproduktion, Immunfunktion, Stressregulation und Zellschutz stehen dabei in engem Zusammenspiel.

Der SO/check liefert entsprechend kein isoliertes Einzelergebnis, sondern ein mehrdimensionales Profil – von der Mineralstoffversorgung über oxidativen Stress bis hin zu ausgewählten Herz-Kreislauf-Parametern. Dieses Profil kann als eine von mehreren Grundlagen für Gespräche mit Ihrer Heilpraktikerin oder Ihrem Heilpraktiker dienen – nicht als Ersatz für eine ärztliche Diagnose.

Für wen kann der SO/check interessant sein?

Der SO/check richtet sich an Menschen, die sich im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsberatung näher mit ihrem individuellen Versorgungsstatus auseinandersetzen möchten. Dazu zählen etwa Personen, die:

  • ihren Nährstoffstatus im Rahmen einer präventiven Beratung näher betrachten lassen möchten
  • eine gezielte Nährstoffergänzung planen und sich dafür eine zusätzliche Orientierung wünschen
  • sich für das Thema Schwermetallbelastung interessieren
  • ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten auf Basis zusätzlicher Messwerte reflektieren möchten

 

Fazit

Der SO/check ist eine Analyse-Plattform, die auf der seit Langem etablierten Methode der Spektralphotometrie basiert und einen nicht-invasiven Blick auf ausgewählte Versorgungsparameter des Körpers ermöglicht. Die Kombination aus Gewebemessung und ergänzender Herz-Kreislauf-Betrachtung macht ihn zu einem Baustein innerhalb der ganzheitlichen Gesundheitsberatung.

Entscheidend bleibt dabei: Ein einzelner Messwert steht nie für sich allein, sondern sollte immer im Zusammenhang mit dem Gesamtbild und in Rücksprache mit qualifizierten Fachpersonen betrachtet werden.

 

Der SO/check ist kein medizinisches Diagnosegerät. Die Auswertungen können im Rahmen einer ganzheitlichen Gesundheitsberatung als zusätzliche Orientierung dienen, stellen jedoch keine Grundlage für eine medizinische Diagnose dar. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere geeignete Fachperson